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Für einen saftig grünen Rasen ist richtiges Mähen das A und O. Wie oft sollte man seinen Rasen mähen, wann ist der richtige Zeitpunkt und wie kurz darf das Gras geschnitten werden? Wer Fehler macht, riskiert kahle Stellen, Klee und Moos.

ÜBERBLICK

  • Rasen nicht zu kurz mähen
  • Dürfen die Grashalme liegen bleiben?
  • Der richtige Zeitpunkt zum Mähen
  • Die optimale Temperatur für den Rasen



Für einen gesunden Rasen ist regelmäßiges Mähen wichtig. Wie oft Sie mähen sollten, hängt vom Wetter und dem Wachstum ab. Ein gesunder Rasen braucht im Frühsommer meist wöchentlich einen Schnitt. Ist das Gras allerdings zu lang, kann der untere Teil der Halme schnell austrocknen. Der Schaden wird spätestens nach dem Mähen sichtbar, wenn der grüne obere Teil abgeschnitten ist und nur der trockene untere Bereich übrig bleibt.

Beim Einstellen der Schnitthöhe dürfen Sie sich allerdings nicht von den Angaben auf dem Rasenmäher irritieren lassen. Bei einigen Modellen sind nicht die Zentimeter sondern lediglich Stufen regelbar. Wer nicht sicher ist, sollte in einer schattigen Ecke testen und nachmessen.




Vor allem fünf Faktoren machen dem Rasen zu schaffen:


  1. Die Länge der Grashalme.
  2. Die falsche Schnittlänge.
  3. Der nach dem Mähen liegengelassener Grasschnitt.
  4. Der falscher Zeitpunkt beim Mähen.
  5. Fehler beim Nachsäen.


Um braune Stellen und vermehrtes Unkraut im Rasen zu vermeiden, ist daher die geeignete Pflege notwendig.


Rasen nicht zu kurz mähen

Ein zu kurzer Schnitt schadet dem Rasen – besonders in Trockenzeiten. Um den Rasen grundsätzlich besser vor dem Austrocknen zu schützen, sollte er nicht zu kurz geschnitten werden, wenn es länger nicht geregnet hat. Ideal ist eine Halmlänge zwischen drei und vier Zentimetern. Bei einem kürzeren Schnitt können die dabei freigelegten Wurzeln leiden. Außerdem verbrennt ein sehr kurz geschnittener Rasen bei starker Sonneneinstrahlung leicht und wird braun. Der plötzliche Kahlschnitt beeinträchtigt das Wachstum der sensiblen Gräser oder lässt sie sogar ganz absterben. In den dabei entstehenden Kahlen Stellen siedelt sich vermehrt Unkraut wie Klee an. Im Gegensatz zum Gras verbrennt er nicht bei viel Licht, sondern gedeiht besonders gut. 

Generell sind etwa vier Zentimeter eine gute Schnittlänge. Spätestens, wenn die Halme doppelt so lang sind, sollten Sie zum Rasenmäher greifen. Bei einer Grashöhe zwischen sieben und zehn Zentimetern ist es Zeit, zu mähen. Bei Grünflächen, die im Schatten liegen können Sie das Gras etwa einen Zentimeter länger stehen lassen, damit die Halme genügend Sonne bekommen.


Darf das Schnittgut liegen bleiben?

Wer häufiger mäht oder einen Mulchrasenmäher verwendet, kann sich den Fangkorb sparen und die gemähten Grasspitzen einfach liegen lassen. Der Grasschnitt kann teilweise sogar die Humusbilanz verbessern und die Krümelstruktur des Bodens fördern. Das funktioniert aber nur bei kurzen Grasschnipseln. Es muss folglich häufiger gemäht werden. Auch im Beet kann das Schnittgut bei Hitze noch wertvolle Dienste leisten – als Mulch. Längere, abgeschnittene Grashalme müssen allerdings unbedingt entfernt werden, sonst erstickt der Rasen. 


Der richtige Zeitpunkt zum Mähen

Bei Temperaturen über 30 Grad ist Rasenmähen ebenfalls nicht zu empfehlen. Der Boden trocknet zu schnell aus. Als guter Zeitpunkt zum Mähen bietet sich der späte Nachmittag an. Vormittags ist das Gras meist noch zu feucht, mittags würden die abgeschnittenen Halme zu leicht verbrennen.


Die optimale Temperatur für den Rasen

Rasensamen brauchen 14 bis 25 Grad, um zügig zu wachsen. Sie werden mit dem Rechen in die Oberfläche eingearbeitet, so dass die Samen etwa einen halben bis einen Zentimeter tief im Boden stecken. Anschließend können Sie diese mit einer Walze andrücken.

Die keimenden Samen und heranwachsenden Pflänzchen brauchen ausreichend Feuchtigkeit. Bei Trockenheit sollten Sie mehrmals täglich ein bis drei Liter Gießwasser pro Quadratmeter geben. Erst nach Wurzelbildung können Sie die Intervalle auf zwei- bis dreimal pro Woche ausdehnen. Dann bekommen die Pflanzen fünf bis zwanzig Liter Wasser je Quadratmeter.



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